Lesedauer 3 min von Onlineredaktion DURCHBLICKT!

Datum 24 Okt, 2022

Herzlichen glueckwunsch! Sie haben GEWO NNEN!!1!

Spam und Phishing erkennt man oft schon an den Rechtschreibfehlern in der Betreffzeile. Manche Fake-Mails, Fake-Accounts, Fake-Shops, Bots und Co. sind aber so gut gemacht, dass man trotzdem leicht auf sie hereinfallen kann. Vor allem, wenn sie sich als seriöse Unternehmen tarnen. Und zack hast du dein Passwort irgendwo eingetippt und auf „Senden“ geklickt.

Aber woher kommen eigentlich Spam-Mails und was wollen die Verantwortlichen von dir? Wahrscheinlich in erster Linie deine Daten. Haben sie diese oder sogar heimlich einen Virus auf deinem Handy, Tablet oder PC installiert, ist es schwierig etwas dagegen zu unternehmen. Im schlimmsten Fall bekommen Kriminelle so Zugang zu deinen privaten Dateien wie Fotos und ähnlichem. Diese können sie dann für ihre (kriminellen) Zwecke oder sogar gegen dich verwenden. Wenn in deinen Konten Bankdaten hinterlegt sind, könnten sie Geld von dir oder deinen Eltern stehlen. Auch auf sozialen Medien treiben sich solche Verbrecherinnen und Verbrecher herum und könnten versuchen mit Bots oder Fake-Accounts an deine Daten zu kommen. Oder sie schicken dir Links mit Inhalten, die du eigentlich gar nicht sehen möchtest. Die gute Nachricht, du kannst dich (und dein Handy) gut davor schützen. 😇

    Mit diesen Tipps haben Cyberkriminelle keine Chance 💪:

    • Auf allen deinen Geräten sollte ein Virenschutz installiert sein und regelmäßig aktualisiert werden.
    • Klicke nicht einfach auf jeden Link – vor allem nicht von Fremden. Vorsicht, manchmal tarnen sich Bots als Freundin oder Freund, indem sie die Social-Media-Profile deiner Bekannten kopieren!
    • Öffne keine Links oder E-Mail-Anhänge von Absendenden, die du nicht kennst. Vorsicht, manchmal tarnen sich Spam-Mails als Online-Shops oder ähnliches. Schau dir die Mail-Adresse genau an, ist der Online-Shop richtig geschrieben oder verbirgt sich eine komische Adresse dahinter? Von Zahlungsaufforderungen brauchst du dich nicht verunsichern lassen. Wenn du weißt, dass du nichts bestellt hast, kannst du die Mail ungeöffnet in den Spam-Ordner verschieben.
    • Gib keine Daten wie deinen Namen, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Passwörter, Bankdaten, Telefonnummern, deine Wohnadresse oder ähnliches an. Am besten teilst du online so wenige Informationen wie möglich. Das gilt auch für deine Gesundheitsdaten oder andere private Informationen.
    • Besuche nur Internetseiten und Online-Shops, die du kennst und bei denen du weißt, dass du ihnen und ihren Inhalten vertrauen kannst. Ob eine Seite vertrauenswürdig ist, erkennst du zum Beispiel am Impressum, am vertrauensvollen Umgang mit deinen Daten oder indem du den Namen einer Website mit einer Suchmaschine recherchierst. 
    • Wenn du dir unsicher bist, frage einen kompetenten Erwachsenen um Rat.

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