Digitale Netzwerke als Teil der Identitätsfindung
Vor allem im Jugendalter sind digitale Freundschaften auch ein Experimentierfeld für die eigene Identität. Wer bin ich? Wie wirke ich? Was ist mir wichtig? Solche Fragen klären sich oft über soziale Medien, durch Profilgestaltung, geteilte Inhalte oder Diskussionen – ein wichtiger Teil des Erwachsenwerdens.5
Neben den „klassischen“ sozialen Medien, wie WhatsApp und TikTok, bei denen man auch mit Freundinnen und Freunden aus dem realen Leben verbunden ist, gibt es auch Räume, die zunächst rein digital sein können. Sie entstehen vor allem dort, wo Kinder regelmäßig online kommunizieren oder gemeinsam spielen – oft unabhängig von analogen Beziehungen.6
Wichtige digitale Räume
- Discord: Eine Plattform, auf der Kinder in Gruppen chatten und sprechen – oft rund ums gemeinsame Gaming.
- Twitch: Hier schauen sich Kinder Livestreams an, kommentieren und tauschen sich im Chat aus.
- Online-Games wie Fortnite, Minecraft oder Roblox: Spielen verbindet – auch wenn sich die Kinder nicht persönlich kennen.