Moderne Lernforschung: Lernen als Erlebnis
Heute weiß die Lernforschung: Gutes Lernen hat wenig mit „Typen“ zu tun, sondern vielmehr mit relevanten Erfahrungen, Emotionen und abwechslungsreichen wissensvermittelnden Kanälen:
- Aktive Erfahrungen: Kinder speichern Inhalte viel nachhaltiger ab, wenn sie selbst ausprobieren, gestalten, spielen oder forschen.5
- Vielfältige Reize: Bilder, Videos, Experimente, Zuhören, Nachsprechen, gemeinsames Diskutieren – das schafft abwechslungsreichen Raum für eigenes Nachdenken und einen eigenen Zugang zum Thema. 6
- Emotionen und Motivation: Freude am Lernen, Neugier oder das Erfolgserlebnis nach einem „Aha-Moment“ verankern Wissen tief im Gedächtnis.7
Wichtig ist dabei: Die verschiedenen Eindrücke und Erfahrungen sind eine Unterstützung, aber das eigentliche Lernen passiert im Kopf. Kinder verstehen etwas dann wirklich, wenn sie darüber nachdenken, Fragen stellen oder etwas in eigenen Worten erklären. Abwechslung macht neugierig und öffnet Türen, doch die Bedeutung entsteht erst durch die gedankliche Verarbeitung.3 Hier reichen oft schon kleine Anstöße im Alltag.
In Programmen wie BARMER Durchblickt, die auf interaktive Lernformate und Erlebnisse setzen, steckt genau dieser moderne Lernansatz: Kinder lernen hier durch spielerisches Ausprobieren, durch Projekte, geteilte Erfahrungen und den Austausch mit anderen.